1952 bis 1979


Stormflot 1956

1952 erlangte die Neuenburger Speelkoppel ihre Selbständigkeit und bekam eine eigene Satzung. Außerdem wurde sie Mitglied im Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen Bremen. Bühnenleiter wurde Bernhard Meiners, dem mit Willi Ochsendorf als Spielleiter, Johann Janssen als Geschäftsführer sowie Anni Langediers und Fritz Görtz erfahrene Theaterleute zur Seite standen. Mit dem Heimatverein Neuenburg wurde außerdem ein Kooperationsvertrag geschlossen.
Eine gute Bewährungsprobe für die Zusammenarbeit mit dem Heimatverein war 1962 das Freilichtschauspiel "De Buur van Neeborg", das zur 500Jahr-Feier des Ortes vor dem Schloß aufgeführt wurde. 1966 wurde ebenfalls in Kooperation und anläßlich der Einweihung der Rauchkate das Stück "Hochtied in de Rookkaat" als Freilichtschauspiel aufgeführt.


Ehrung von Bühnenleiter Meiners durch Willi Beutz 1956

Ein weiterer Meilenstein war 1965 der Einzug in die Aula der ehemaligen Neuenburger Gerbrecht-Schule. Mit einem gebrauchten Kinogestühl als Erstausstattung bekam die Bühne ein festes Domizil. Das veraltete Gebäude wurde in den Folgejahren zum größten Teil in Eigenleistung und mit Hilfe von anderen interessierten Vereinen kontinuierlich renoviert. 1979 wurde die ehemalige Schule offiziell als Neeborger Vereenshuus eingeweiht. Sie bietet heute neun Vereinen ein Dach über dem Kopf.


Wer hett, de hett! 1968

1979 war auch das Jahr, in dem die Niederdeutsche Bühne Neuenburg, deren Repertoire mittlerweile vom Lustspiel über Krimi und Boulevardtheater bis zum Schauspiel reichte, zum erstenmal mit dem begehrten Willi-Beutz-Schauspielpreis für das Stück "Lüchtfüer" von Bruno Peyn ausgezeichnet wurde.

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Utdacht hett sik düsse Päädsch, Alfons Wojakilowski.