1945 bis 1951


De Hexenhoff 1953
Unter dem Motto "Unsere Heimatkultur muß bleiben", ging die Theatergruppe im Herbst 1945 mit dem Stück "De Deerns ut'n Dorpkroog" wieder an die Arbeit. Das Stück wurde 20 mal aufgeführt. Gespielt wurde in den Orten Neuenburg, Zetel, Bockhorn, Grabstede, Steinhausen, Horsten, Marx, Friedeburg und Westerstede.
In der Folgezeit kamen hauptsächlich Lustspiele zur Aufführung. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Allerdings hatten diese sog. Bauern- und Hoferbenstücke ihren Ursprung in der Regel in den Jahren vor dem Krieg. Sie paßten also nicht mehr ganz in eine Zeit, die vom Strukturwandel in der Landwirtschaft geprägt war und in der sich die Gegensätze zwischen Stadt und Land verwischten.
Der Wandel bewirkte allerdings auch einen dramatischen Rückgang der Niederdeutschen Sprache. Er brachte sie sogar in Gefahr, da Plattdeutsch weder an den Schulen gelehrt, noch in den Familien an die Kinder weitergegeben wurde. Mit Sicherheit ist es daher Niederdeutschen Bühnen, wie der Theatergruppe im Neuenburger Heimatverein zu verdanken, daß die Niederdeutsche Sprache nicht ganz in Vergessenheit geriet.
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Utdacht hett sik düsse Päädsch, Alfons Wojakilowski.