1913 bis 1930


Aula der ehemaligen Schule, heute Theater im Vereenshuus
1913, anläßlich der 450Jahr-Feier Neuenburgs wurde zum ersten Mal ein Stück aufgeführt. Das Heimatspiel des Oldenburger Historikers Emil Pleitner (1863-1925) war offensichtlich auch die erste Gemeinschaftsproduktion in unserer Region und es wurde von einem Berufsregisseur des Großherzoglichen Theaters Oldenburg inszeniert. Aus diesem Anlaß heraus wurde der Heimatverein Neuenburg gegründet, der über Jahrzehnte hinaus für das Theatergeschehen in Neuenburg verantwortlich zeichnete. Wesentliche Betreiber des Htv. waren damals Fritz Folkers, Friedrich Götz, Heinrich Bley, Dietrich und Ernst Müller, Anni und Fritz Langediers sowie Eduard und Liesbeth Möhlmann.
Das aktive plattdeutsche Spiel des Heimatvereins begann 1920 mit dem Stück "De dulle Deern" von Georg Ruseler. Bis 1930 wurden an den unterschiedlichsten Spielorten in Neuenburg und Umgebung die verschiedensten Stücke aufgeführt. Unter anderem "Afgeven oder freen", für das 1923, während der Inflation, ein Eintrittsgeld von 200 Reichsmark erhoben wurde. Erwähnt seien hier auch noch "Anholn deit't kriegen" von Albert Hellwinkel und Anton Husmann sowie "Up de Freete" von Alma Rogge.
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Utdacht hett sik düsse Päädsch, Alfons Wojakilowski.